Cine Busters - Music Busters - Feature Image

SPIELSTIL Rezension

Cine Buster / Music Buster

Lesezeit: 4 Minuten

Ein Spiel entwickelt von
erschienen bei Noris

Quizspiele gibt es wie Sand am mehr. Vielleicht weil sie so einfach umzusetzen sind? Oder weil sie trotz ihrer weiten Verbreitung immer wieder gern hervorgezogen werden? Ich weiß es nicht. Jedoch finde ich eine Entwicklung gut. Spezialisierte Quizzes, bei denen man sich auf seine bevorzugten Genres konzentrieren kann.

Haben wir uns früher noch mit Trivial Pursuit oder dem Spiel des Wissens so manche Blöße geben müssen, haben wir mit der richtigen Wahl weit bessere Chancen. Problematischer ist es dann schon eher genügend Mitspieler mit demselben Faible an Nischenwissen um einen Tisch zu vereinen.

Hat man es aber geschafft, könnte man eventuell Cine Buster oder Music Buster eine vergnügliche Zeit haben. Eventuell. Denn hier muss das Quiz erst einmal zeigen, was es kann. Sind die Fragen unterhaltsam? Ist der Wettbewerb gegeben? Und gibt es Fehler auf den Karten? Wir werden es sehen.

Das erwartet euch in Cine Buster und Music Buster

Beide Spiele kommen in einer praktischen Metalldose daher. Diese passt perfekt in die Tasche, wodurch man das Spiel überall zu einer kleinen Partie hervorholen kann. In die Tischmitte wird die Buzzerkarte gelegt und schon geht es direkt los.

Cine Buster KartenDie Spieler übernehmen abwechselnd die Rolle des Quizmasters. Sie lesen Stück für Stück bis zu fünf Hinweise vor. Wer meint die Antwort zu kennen, haut auf den Buzzer. War sie richtig, bekommt man die Karte als Punkt für die eigene Sammlung.

Lag man jedoch falsch, geht nicht nur die Runde weiter, sondern man verliert auch eine der bereits gewonnenen Karten.

Ist das Spiel vorbei, gewinnt, wer am Ende die meisten Karten sein Eigen nennt.

Christian meint:

Seien wir ehrlich, viel muss ein Quiz nicht können. Und so ist es auch bei Cine Buster und Music Buster. Nicht das Spiel selbst schafft, dass wir Spaß haben, sondern der Wettbewerb mit unseren Mitspielenden. Dafür müssen sie aber auch über etwa denselben Wissensstand verfügen. Ansonsten entstehen schnell lange Gesichter, wenn zum Beispiel der Film-Freak am Tisch Karte um Karte holt, während man selbst nur Bahnhof versteht.

Das kann man dem Spiel dann aber genauso wenig anlasten Schließlich sind wir selbst dafür verantwortlich unsere Mitspielenden auszusuchen. Aber eines kann Cine Buster wie auch Music Buster. Es baut durchaus druck auf. Jederzeit kann jemand etwas schneller auf den Buzzer hauen als ich und mir die Karte wegschnappen. Das bringt mich einen schönen Zwiespalt. Versuche ich es, obwohl ich noch nicht zu 100 % sicher bin und verliere dabei eventuell einen Punkt? Oder warte ich zu lange und jemand schnappt mir die Karte weg?

Nicht ganz zufrieden bin ich mit diversen Tipps. Diese sind teilweise doch sehr weit gefasst. Mir ist bewusst, dass die Karten so aufgebaut sind, dass sie immer konkreter werden. Aber Hinweisfolgen wie „Ist aus dem Genre Disco“ und „Erschien in den 70ern“ wirken schon belustigend. Auch, dass der dritte Hinweis bei Music Busters häufig aus „Gewann Preis XY“ bestand. Das kam so häufig vor, dass der dritte Hinweis schon eher als Füller angesehen wurde.

Etwas ärgerlicher ist, wenn sich dann noch Fehler auf die Karten eingeschlichen haben. Nein, ich habe jetzt nicht alle Karten einzeln geprüft, um zu sehen, wie häufig das passiert ist. Bei einer Karte war es in Cine Buster jedoch sehr offensichtlich. Würde ich das Spiel deswegen abwerten? Nein, aber ich werde auch nicht behaupten, dass die Karten größtenteils richtig sind.

Music Buster Karten

Nur eines empfinde ich noch als störend. Die Verpackung selbst. Ich mag aber auch einfach keine Spielschachteln abseits des Standards. Das liegt aber an der schieren Menge, die ich habe. Hier bin ich über jedes Spiel froh, das sich sauber stapeln lässt. Da steht mir eine runde Dose etwas im Weg. Ja, ich weiß, ich werde nach der Rezension kurz ein Mimimi Formular ausfüllen. Aber ich wollte es dennoch erwähnt haben.

Ich hatte jedenfalls meinen Spaß mit den beiden Quizzes. Sie bieten die perfekte Mischung aus Wissensabfrage, Druck und Ablenkung, die ich erwarte. Sie unterhalten ohne zu überfordern. Leider sind die Karten recht schnell durchgespielt. Aber vielleicht hilft es hier einfach Cine Buster und Music Buster etwas im Schrank liegen zu lassen.

Dir hat die Rezension gefallen? Du denkst wir liegen völlig daneben? Lass uns wissen was du denkst.

Cine Buster / Music Buster von

Cine Busters - Music Busters - Feature Image

Lockere, witzige Quizzes, die mit ihrer Geschwindigkeit und Emotionen punkten. Wer zu tief im Genre steckt könnte sich unterfordert fühlen. Alle anderen haben jedoch ihren Spaß.

  • Erscheint bei Noris
  • Für 3 – 8 Spielende und dauert 30 Minuten
  • Am besten geeignet für Einsteiger

Spielstil – Wertung

Christian:

7/10
Das gefiel uns
  • Schnelles Quiz
  • Druck durch Buzzer
  • Schöne Hinweise/Lösungen
Das nicht so
  • Manche Hinweiskombinationen wirken seltsam
  • Fehler entdeckt
Hier bekommt ihr „Cine Buster / Music Buster“

Amazon (Cine Buster)Amazon (Music Buster)

Hinweis:
Wir haben das Rezensionsexemplar ohne Auflagen gratis vom Verlag bekommen.

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Christian Renkel

Christian liebt Brett- und Videospiele mehr, als ausreichenden Schlaf. Dabei ist ihm am wichtigsten, dass er in der jeweiligen Welt versinken kann. Egal, ob es die geschickte Mechanik oder die überkochende Emotion ist.

So erreicht ihr Christian:

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