Mein Erstes Mal mit War for Chicken Island

Das Erste Mal mit War for Chicken Island

Vor zwei Wochen hat mir der Paketbote ein ziemlich großes Paket gebracht. Gut, große Pakete sind bei mir keine Seltenheit – nur habe ich in diesem Fall keines erwartet. Wahrscheinlich hätte Christian in diesem Moment gerne mein Gesicht gesehen; oder noch lieber wohl, als ich es geöffnet habe, und die Schachtel von War for Chicken Island gesehen habe. Dann erinnerte ich mich: Einige Zeit zuvor hatte ich ihm lachend von einem total verrückten Spiel erzählt, bei dem man mit Hühnern um die Vorherrschaft auf einer Insel kämpft! Abgerundet wurde dieses zugegeben sehr spezielle Szenario mit Miniaturen von den verschiedenen Anführern und allerlei Kriegsmaschinerie, welche wohl nur Hühner bauen können.

Nun, jetzt lag das Gute Stück bei mir – er hatte heimlich beim Verlag angefragt, und sich wahrscheinlich diebisch darüber gefreut, dass ich damit nicht gerechnet habe. Das lehr mich, in Zukunft vorsichtiger zu sein, von welchen Spielen ich erzähle – und von welchen besser nicht! Gesten Abend dachte ich mir, dann schaue ich mir doch mal an, was das Spiel so kann…


War for Chicken Island

Ich habe die erste Partie gegen mich selbst im Duell gespielt, um einfach mal die Regeln zu verstehen. Denn diese sind, obwohl recht einfach, auch ein wenig verwirrend, weil mir zwar klar war, was ich tun muss, um zu gewinnen – aber nicht wie!

So war die erste Partie dann auch sehr schnell vorbei – und ich ratloser als zuvor. Hatte ich das wirklich richtig gespielt? Irgendwie habe ich mit beiden Seiten eine Kriegsmaschine gebaut, sie vor den Gegner gefahren, und dann hatte eine Seite mehr Glück bei den Würfeln als die andere und damit gewonnen. Also, entweder das Spiel funktioniert nicht so gut zu zweit – oder ich habe noch einen Kniff übersehen.

Das kann natürlich sehr gut sein, weil es durchaus einige Möglichkeiten gibt, die ich noch nicht voll ausschöpfen konnte. Da müssen auf jeden Fall weitere Partien her. Alles in Allem gefällt es mir als Bier & Bretzel Spiel jedoch sehr gut; man kann wahrscheinlich in kurzer Zeit ein paar Matches spielen und dabei viel Spaß haben. Ein großartig (faires) Strategiespiel sehe ich hier allerdings nicht. Und das wird es sicherlich auch nicht werden, bei der großen Menge an Zufallselementen: die Bauprojekte, die Spruchrollen (Aktionskarten) und nicht zuletzt die Aktionswürfel, welche vorgeben, was ich in einer Runde tun kann – und was nicht.

Immerhin habe ich mir auch die Erweiterungen geholt, denn mindestens die kooperative Variante “Das Gackern des Cluckthulhu” musste einfach sein!


Mehr Erstpartien in der vorherigen Episode: Mein Erstes Mal…

Written by Thomas Büttner
Tom schätzt neben komplexen Euros auch thematisch satte Solitär-Meisterwerke - und natürlich feine App-Umsetzungen. Dabei wird er schon mal ungehalten, wenn die Steuerung umständlich ist oder das User Interface unintuitiv. So erreicht ihr ihn: Tom@Spielstil.net

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