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Autor: Inon Kohn
Verlag: Huch!

Spieler: 
Dauer:
ca. 1 - 10 Minuten je Spieler
Zielgruppe: Einsteiger

5
10

Jeder kennt das grundlegende Problem von „Pizza Diavolo“. Man möchte eine Familienpizza bestellen, aber jeder möchte dann doch etwas anderes haben. Der eine mag keine Oliven, der nächste nur Gemüse und der letzte liebt Sardellen über alles. Als Einziger. Also treibt man mit seiner Bestellung den Pizzabäcker mal wieder in den Wahnsinn. Und genau das geschieht mit uns in diesem Solo-Knobelspiel.

 

 

Pizza für Jonas Wagner? 10. Stock!

(Werbung – 90er Jahre)

„Pizza Diavolo“ ist ein Rätselspiel für eine Person. Wir suchen uns eine Aufgabe aus. Darin ist angegeben, welche der durchsichtigen, teilweise bedruckten Schablonen wir verwenden und welche Stücke am Ende vorhanden sein sollen. Danach versuchen wir zu lösen, wie die Scheiben aufeinander gestapelt und gedreht werden müssen.

Wie das genau funktioniert seht ihr in der folgenden Galerie:

 


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Zu Beginn suchen wir uns eine der leichtesten Aufgaben heraus. Dort ist nicht nur angeben, welche Schablonen wir verwenden sollen, sondern auch, welche Pizzastücke am Ende vorhanden sein müssen.

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Wir nehmen uns also die B-Seiten der gelben und blauen Schablonen und das Grundplättchen aus der Schachtel.

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Diese legen wir übereinander. Dadurch decken wir die unteren Ebenen teilweise ab.

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Nach ein paar Versuchen haben wir die Lösung gefunden. 3 x Margerita, 1 x Olive, 2 x Paprika und 2 x Champignon.

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Und dass das auch mit einem Rätsel der "Master" Stufe nicht allzu schwer ist nehmen wir nun ein solches.

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Für die Lösung habe ich ca. 3 Minuten gebraucht. Also alles machbar.

Junge, junge Mum, du weißt wirklich, wie man eine Pizza hydriert!

(Zurück in die Zukunft II)

Mit „Pizza Diavolo“ liegt ein weiteres nettes Spiel aus dem Solo-Sektor vor. Dabei bedient es denselben Sektor, wie viele Handy-Spiele. Einfach etwas, mit dem man sich ein paar Minuten ablenken kann. Dabei hat man mit dem beiliegenden Material natürlich eine Haptik zur Verfügung, die einem am Smartphone verwehrt bleibt. Die Rätsel selbst sind in 4 verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt. Aber keines ist wirklich „schwer“. Alle sind innerhalb weniger Minuten zu lösen. Dabei funktionieren die Rätsel vorwiegend nach dem Trial & Error Prinzip.

Die wenigsten Schritte lassen sich logisch erschließen. Zuerst natürlich, kann man natürlich prüfen, welche Pizzastücke sichtbar und welche verdeckt sein müssen. Damit kann man schon mal ziemlich sicher die hinterste Ebene bestimmen. Der Rest ist dann „nur“ noch ein immer wieder neues Anlegen und Drehen der restlichen Teile, bis man das Ergebnis hat. Also, alles in allem nicht wirklich geistig fordernd, aber das hat es mit vielen Handy-Spielchen dann auch gemein.

Wie lange einem das Spaß macht hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Es gibt Spieler, die können mit Solo-Erlebnissen überhaupt nichts anfangen. Hieran wird auch ein „Pizza Diavolo“ nichts ändern. Wer ein Faible dafür hat kann es natürlich gerne ausprobieren. Mit 54 verschiedenen Rätseln hat man genügend Material. Und auch, wenn man eines bewältigt hat, kann man es immer wieder neu angehen, denn man wird sich definitiv nicht merken können, wie die Lösung aussieht.

Ich persönlich finde das Spiel nett. Ich weiß jedoch, dass mir persönlich Solo-Erlebnisse besser gefallen, die mit Thema oder Logik Punkten können. Ersteres ist zwar da, aber dann doch irgendwie gefühlt zu abstrakt. Zweiteres leider so gut, wie nicht vorhanden. Dennoch kann ich nicht sagen, dass mir „Pizza Diavolo“ überhaupt nicht gefallen hat. Aber in meiner persönlichen Top-Liste hat es leider keinen Platz gefunden.

 

Pizza Diavolo

Huch! & Friends 2017


Autor: Inon Kohn
Dauer: ca. 1 – 10 Minuten je Spieler
Spieler: 1
Schwierigkeit: Einfach

Anmerkungen

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Written by Christian Renkel
Christian liebt Brett- und Videospiele mehr, als ausreichenden Schlaf. Dabei ist ihm am wichtigsten, dass er in der jeweiligen Welt versinken kann. Egal, ob es die geschickte Mechanik oder die überkochende Emotion ist. So erreicht ihr ihn: Christian@Spielstil.net

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