Paku Paku – Ravensburger – 2017

Hmpf rampf hm hm rüm lam mam mam om mom mom* (Übersetzt: Herzlich willkommen zur Rezension von „Paku Paku“, setzt euch und nehmt euch einen Teller.)

 


 

Geselliges Vergnügen, muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben.

(William Shakespeare)

„Paku Paku“ ist ein schnelles Familienspiel. Jeder würfelt gleichzeitig. Ist das Ergebnis ein Panda gibt man den Würfel weiter. Ist es ein Geschirrstück stapelt man auf den Berg in der Mitte weiter auf. Hat man alle 5 Würfel oder fällt der Geschirrstapel um bekommt man Strafpunkte. Hat ein Spieler mindestens 10 Strafpunkte ist das Spiel vorbei und der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt.

Bebilderte Beispielszüge findet ihr in der folgenden Galerie:

 


1/8

Ich habe euch hier ein Spiel zu Dritt kredenzt.

2/8

Wir werfen unsere zwei Würfel.

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Für das rote Ergebnis müssen wir in der Mitte ein neues Geschirrteil auf dem Stapel platzieren. Der erste Telle ist gar nicht mal so gefährlich.

4/8

Den Panda geben wir an unseren linken Nachbarn weiter.

5/8

So stapelt sich mit der Zeit das Geschirr.

6/8

Hat ein Spieler alle fünf Würfel wird unterbrochen.

7/8

Alternativ passiert das auch, wenn ein Spieler das Geschirr umwirft.

8/8

In beiden Fällen muss er alle vor ihm liegenden Würfel werfen. Die Zahlen geben dann an, wie viele Strafpunkte er bekommt. Im Anschluss werden die Würfel wieder verteilt und das Spiel geht von vorn los. Hat ein Spieler 10 oder mehr Strafpunkte ist das Spiel vorbei. Derjenige mit den wenigsten Punkten gewinnt.

Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.

(Alexandre Dumas)

Eine Warnung vorab. Wer mit schnellen (und ich meine wirklich schnellen) Spielen nichts anfangen kann, der kann hier sofort aufhören zu lesen. Klickt links auf „Brettspiele“ und sucht euch einen anderen Artikel aus. Ihr werdet mit „Paku Paku“ nicht glücklich werden.

Wer jedoch, wie ich, immer auf der Suche nach einem netten Spiel für die ganze Familie ist, dem kann ich den hungrigen Panda ans Herz legen. Ja, das Spiel ist total chaotisch und man fühlt sich, als ob man im Zentrum eines Wirbelsturms ist. Das ertrage ich auch nicht immer. Aber gleichzeitig verweigere ich mich nie einer Partie, was bei anderen Kinderspielen durchaus mal vorkommen kann. Je nach Lust und Laune eben.

„Paku Paku“ hat den Vorteil, dass eine Partie nach 10 Minuten vorüber ist. Wobei es eigentlich nie bei einer einzelnen Partie bleibt. Dann ist es auch mal nicht so schlimm, wenn eine Runde nicht so gut läuft, die nächste Partie steht nur einen Würfelwurf entfernt.

Es ist schnell erklärt, schnell gespielt und voller Schadenfreude. Auch, wenn ich es immer mitspiele wird „Paku Paku“ dennoch nie eines meiner Lieblingsspiele werden, dafür bin ich zu wenig der hektische Spieler. Dennoch muss ich immer grinsen, wenn ich den Panda im Inneren der Schachtel sehe.
 

 

 

Paku Paku

Ravensburger  2017


Autor: Antoine Bauza
Dauer: ca. 10 Minuten
Spieler: 2-8
Schwierigkeit: Einfach

Anmerkungen

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