Helden werden nicht geboren, sie werden auch nicht geschubst – sie schmeißen sich selbst ins Wasser!

(Christa Schyboll)

“Grizzly” ist schnell erklärt. Die vom Startspieler geworfenen Würfel geben an, welcher Bereich des Flusses sich bewegt und wo neue Lachse eingesetzt werden. Danach ziehen alle Bären. Ziel ist es dabei möglichst viel Lachs zu sammeln, ohne ins Wasser zu fallen. Denn nur, wer seinen Fisch auf den Felsen bringt, kassiert dafür Punkte. Wer am Schluss die meisten hat gewinnt.

In dieser Galerie findet ihr ein paar Beispiele für den Spielablauf:

Drei Grizzly gehen heute auf Lachsfang.
Damit es auch was zu sehen gibt, springen wir gleich in die zweite Runde. Dies ist die Ausgangslage.
Der Startspieler wirft alle Würfel. Für jedes angezeigte Flussfeld muss ein Plättchen in die Reihe derselben Farbe gesteckt werden.
Da die oberste Reihe insgesamt zwei Felder geschoben wird ...
… landet der Bär direkt im Wasser und verliert seinen Fisch.
Er wird zurück auf den Felsen gestellt. Der Bär in der zweiten Reihe hatte mehr Glück. Er wurde nur ein Feld in Richtung Abgrund geschoben.
Danach werden die Fische entsprechend der Wurfergebnisse platziert.
Zuletzt bewegen sich die Bären. Sie dürfen eine beliebige Anzahl an Feldern ziehen.
Treffen sie auf einen Lachs, müssen sie jedoch stehen bleiben. Dabei nehmen sie alle Fische mit, die sie in den Vorrunden gesammelt haben.
Über andere Bären oder Felsen darf man sich nicht bewegen. Sind alle gezogen ist der nächste Spieler mit würfeln an der Reihe.
Zieht man irgendwann zurück auf den Felsen ...
… hat man alle aktuell gefangenen Fische in Sicherheit gebracht. Der Spieler, der am Ende die meisten Lachse hat, hat gewonnen.

Wer flucht fängt keine Fische.

(Sprichwort)

Christian meint:

“Grizzly” ist ein wunderschön gestaltetes Spiel mit hohem Aufforderungscharakter. Die einfachen Regeln laden zudem dazu ein, einfach ohne Erklärung mit dem Spielen zu beginnen. Dabei steht die Schadenfreude im Vordergrund. Wenn ein Bär ins Wasser platscht ist eine kleine Witzelei meist nicht weit.

Jedoch sollte man sich ein dickes Fell zulegen. Denn “Grizzly” gewinnt man nicht, indem man einen guten Plan verfolgt, sondern durch das Eingehen von Risiken. Ein scheinbar sicherer Platz kann schnell mal am Fuße des Wasserfalls enden, was auch bei Kindern eine gewisse Frustresistenz voraussetzt. Zumal durch die eigene Spielweise auch ziemlich gemeine Züge möglich sind.

“Grizzly” ist kein Spiel für schlechte Verlierer oder Menschen, die nicht auch mal über ein eigenes Unglück lachen können. Doch ist eine Partie so schnell gespielt, dass man gerne sein Glück sofort neu herausfordert.

Uns hat “Grizzly” außerordentlich gut gefallen. Zudem ist es ein Spiel, das eine Gruppe Kinder auch gut und gerne alleine spielen kann.


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Grizzly

Amigo


Autor: Anna Oppolzer & Stefan Kloß
Dauer: ca. 15 – 20 Minuten
Spieler: 2 – 4
Schwierigkeit: Einsteiger

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